Das in Zusammenarbeit mit den Generalunternehmern ZECH Bau und ICT Facilities entstandene Neubauensemble bietet neben dem Rechenzentrum auch Flächen für Büro- und Besprechungsräume, Lager und Werkstätten, eine Druckerei und eine Kantine. Rund 1.000 Mitarbeitende der Finanzverwaltung finden hier exzellente Arbeitsbedingungen und damit beste Voraussetzungen für die digitale, bürgerfreundliche Steuerverwaltung der Zukunft vor. Für den Betrieb des von agn Niederberghaus & Partner entworfenen Ensembles wurde der internationale Gebäudedienstleister SPIE verpflichtet. Der Probebetrieb des Rechenzentrums läuft bereits.
„Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel für gute Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft“, sagt Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling und lobt die hervorragende Zusammenarbeit der Teams von Landmarken, ZECH Bau und der Finanzverwaltung, die in der pünktlichen Fertigstellung im Kostenrahmen mündet.
Der Neubau in Kaarst, ein weiterer Baustein im Landmarken-Portfolio für die öffentliche Hand, zeichnet sich durch besondere Nachhaltigkeit aus. Er wird sich, abgesehen von wenigen Spitzenlasten, CO2-neutral betreiben lassen. Grund ist unter anderem der Einsatz von Geothermie zur Versorgung mit Wärme und Kälte. Dazu wurden 50 Erdwärmesonden in etwa 150 m Tiefe installiert. Auch Abwärme aus dem Rechenzentrum wird genutzt. Der Betrieb läuft über Wärmepumpen, für die ein Teil des benötigten Stroms über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erzeugt wird.